Erweiterung der Leutkircher Fernwärmeversorgung offiziell in Betrieb genommen

Erweiterung der Leutkircher Fernwärmeversorgung offiziell in Betrieb genommen
14.11.2013

Erweiterung der Leutkircher Fernwärmeversorgung offiziell in Betrieb genommen

In Leutkirch im württembergischen Allgäu hat die Kraftwärmeanlagen GmbH und Co Siebte Projekt KG ihre Fernwärmeversorgung in den letzten drei Jahren deutlich ausgebaut. Neben der Erweiterung des Versorgungsgebiets wurden Erneuerungen an der Bestandsanlage durchgeführt und weitere ökologische Wärmeerzeugungskapazitäten geschaffen. Hierfür hat die Kraftwärmeanlagen GmbH und Co Siebte Projekt KG rund eine Million Euro investiert.

Bereits im Jahr 2001, als die Fernwärmeversorgung der Kraftwärmeanlagen GmbH und Co Siebte Projekte KG in Anwesenheit des damaligen Umweltministers Müller eingeweiht wurde, galt diese als ökologisches Leuchtturmprojekt. Vier Schulen und zwei Neubaugebiete werden seither über eine Fernwärmeversorgung im Süden der Großen Kreisstadt Leutkirch versorgt. Die daraus gelieferte Wärme stammt überwiegend aus einer damals neu erstellten Holzfeuerungsanlage, die ausschließlich mit unbehandelten Holzschnitzeln aus regionaler Erzeugung befeuert wird. Seither überzeugte diese Wärmeversorgung durch Zuverlässigkeit, Wirtschaftlichkeit und Umweltfreundlichkeit. Im Jahr 2010 bot sich die Gelegenheit, gemeinsam mit der IBS Ingenieurbüro Schuler GmbH ein Erweiterungskonzept zu entwickeln. 

Im Oktober 2013 wurden die Erweiterungen im Zuge eines offiziellen Einweihungstermins in
Betrieb genommen. Oberbürgermeister Hans-Jörg Henle lobte bei dieser Gelegenheit die Zusammenarbeit mit der KWA Contracting AG. Rainer Wegscheider, Technischer Prokurist der KWA, erläuterte 25 interessierten Gästen aus Politik, Verwaltung und Anwohnerschaft die Erweiterungsmaßnahmen: „Eine neue Fernwärmetrasse in Richtung Innenstadt versorgt die Festhalle, eine Grundschule, eine Sporthalle und weitere städtische Gebäude sowie die katholische Bildungseinrichtung Regina Pacis mit ökologischer Wärme. Außerdem wurden etwa 20 Wohngebäude des Neubaugebiets „Öschweg West“ an die Wärmeversorgung
angebunden. Durch die Erneuerung der Regelungstechnik und die Modernisierung der Reserve- und Spitzenkesselanlage wurden die Versorgungssicherheit und Effizienz der Gesamtanlage weiter gesteigert. Die Erweiterung der ökologischen Wärmeerzeugungs-kapazität erfolgte durch den stufenweisen Zubau von zwei dezentralen BHKW-Anlagen. Etwa 1.200 MWh Wärme  (knapp 20 % der Gesamtwärmemenge) werden zukünftig aus den beiden BHKW-Modulen bereitgestellt.“

Durch das Energiecontracting konnte die Stadt Leutkirch auf Investitionen in eigene Kesselanlagen verzichten. Das dadurch eingesparte Geld investierte die Kommune unter anderem in die verbesserte Energieeffizienz der städtischen Gebäude und leistete dadurch einen zusätzlichen Beitrag zum Klimaschutz.

Foto: Caroline Wolf, Stadt Leutkirch

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